Verwaltungsmodernisierung: Jahrbuch 2011


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Bonn, Essen und Halle (Saale): „Recyclingpapierfreundlichste Städte Deutschlands 2010“

Kompetenzportrait

Initiative Pro Recyclingpapier

Branchen: Verbände, Vereine, Initiativen

Schwerpunkte: Klima- und Ressourcenschutz mit Recyclingpapier

Schlüsselworte: Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Recyclingpapier, Ressourcenschutz, Umweltschutz

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Initiative Pro Recyclingpapier
c/o Nissen Consulting GmbH & Co. KG
Carmerstr. 8
10623 Berlin
Tel.: 030/315 18 18 90
Fax: 030/315 18 18 99
E-Mail: info@papiernetz.de
Web: www.papiernetz.de
www.papieratlas.de
Kontakt: Sönke Nissen, Leiter der
Geschäftsstelle
Tel.: 030/315 18 18 90
E-Mail:
soenke.nissen@papiernetz.de
Sprecher: Michael Söffge

Mitglieder:
AEG Elektrolux, antalis, B.A.U.M. e. V., Datev, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Epson, ERGO Versicherungsgruppe AG, Hipp, Karstadt, Konica Minolta, Lidl, Lufthansa, memo, Mohn Media, Océ, Otto, Hainsberg Papier, Siemens, Sony, Steinbeis, Tchibo, Xerox

Partner:
Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Naturschutzbund Deutschland, Verbraucherzentrale Bundesverband


Die Initiative

Die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) ist eine Wirtschaftsallianz 23 namhafter Unternehmen. Sie berät und begleitet gezielt Unternehmen, Behörden sowie Verbraucher bei der Umstellung auf Recyclingpapier. Das Informationsbüro in Berlin ist gleichzeitig Kompetenzzentrum und Anlaufstelle für Fragen rund um das Papier mit dem Blauen Engel. Seit Gründung der IPR im Jahr 2000 hat sich der Anteil von Recyclingpapier im Bürobereich um rund 50 Prozent erhöht. In vielen Sektoren hat sich Recyclingpapier darüber hinaus als neuer Papierstandard etabliert.

Ziele der Initiative

Die Initiative Pro Recyclingpapier möchte:
> die Akzeptanz und den Verbreitungsgrad von Recyclingpapier weiter erhöhen,
> das Bewusstsein für die ökologischen und ökonomischen Vorteile von Recyclingpapier darstellen,
> die Bedeutung von Recyclingpapier im Sinne einer nachhaltigen Ressourcenwirtschaft verdeutlichen,
> die Hochwertigkeit moderner Recyclingpapiere in Qualität und Ästhetik herausstellen.

Leitmotive im Public Sector

Der öffentliche Sektor hat beim Thema Klima- und Ressourcenschutz eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Mit der Beschaffung von Recyclingpapier können erhebliche ökologische Einsparpotenziale erzielt werden. Ein beispielhaftes Projekt zur Förderung des Einsatzes von Recyclingpapier auf kommunaler Ebene ist der Papieratlas, der jährlich den Papierverbrauch und den Anteil an Recyclingpapier erfasst. Er dokumentiert konkret die mit Recyclingpapier erzielten Einspareffekte in den Bereichen Wasser, Energie und CO2-Emissionen. Die Städte mit den höchsten Recyclingpapierquoten werden öffentlich ausgezeichnet.

Aufgaben und Kernkompetenzen

Die Durchführung nationaler Informationskampagnen und öffentlicher Aktionen zur Darstellung der verschiedenen Vorteile von Recyclingpapier ist eine zentrale Aufgabe der IPR. Die Initiative ist Dialog- und Diskussionspartner in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft und prägt den öffentlichen Diskurs im Kontext des ressourceneffizienten Wirtschaftens am Beispiel von Recyclingpapier mit. Über das zentrale Informationsbüro werden darüber hinaus Unternehmen, Behörden und Verbraucher gezielt bei der Umstellung auf Recyclingpapier beraten.

Projekte

> Schülerwettbewerb „Recyclingpapier-Champions“
> Studie „Zukunftstrends: Recyclingpapier und ökologische Nachhaltigkeit“
> Jährlicher Städtewettbewerb umden Papieratlas, www.papieratlas.de

Lizenzen/Zertifikate

> Blauer Engel: Der Blaue Engel garantiert im Vergleich zu anderen Ökosiegeln wie dem FSC oder PECF höchste ökologische Standards bei höchster Funktionalität und Qualität. Daher ist der Blaue Engel ein verlässlicher Leuchtturm zwischen den zahlreichen Ökolabeln.

> Xerox Zertifikat: Führende Druck- und Gerätehersteller garantieren die funktionale Gleichwertigkeit von Recyclingpapier mit Frischfaserpapier. Zum Beispiel belegt das Xerox Zertifikat, dass sich die Lebensdauer der Geräte, Wartungskosten und Serviceintervalle durch den Einsatz von Recyclingpapier nicht ändern.

> IFEU Studie: Das Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg betrachtet in seiner Studie von 2006 die Herstellung von Frischfaser- und Recyclingpapier im Hinblick auf ökologische Auswirkungen. Ergebnis: Bei allen betrachteten Indikatoren ist die Umweltbilanz des Recyclingpapiers eindeutig im Vorteil.