Branchen: Verbände, Vereine, Initiativen
Schwerpunkte: Dienstleistungen rund ums Facility Management
Schlüsselworte: Facility Management, Ausschreibungsleitfaden, Kostenoptimierung, Qualitätsverbesserungen, Immobilieneffizienz
GEFMA-Arbeitskreis ipv®
Deutscher Verband für Facility Management e. V.
Dottendorfer Straße 86
53129 Bonn
Tel.: 0228/23 03 74
Fax: 0228/23 04 98
E-Mail: info@gefma.de
Web: www.gefma.de
Kontakt: Dr. Sigrid Odin
Tel.: 040/60 09 72 14
E-Mail: info@dr-odin.de
Messebeteiligungen: EXPO REAL 2010 (München)
Gründungsjahr: 2000 (GEFMA AK ipv®)
Der GEFMA-Arbeitskreis ipv® ist ein Arbeitskreis für die marktgerechte Fortentwicklung komplexer, insbesondere systemischer Dienstleistungen im Facility Management. In diesem Arbeitskreis arbeiten FM-Unternehmen und FM-Kunden an Grundsätzen der FM-Dienstleistung. Im Ergebnis stellen sie den Kunden Werkzeuge und Hilfsmittel (z. B. Ausschreibungsleitfaden GEFMA 961, ipv®-Mustervertrag etc.) zur Verfügung. Darüber hinaus haben sie hohe Qualitätsmaßstäbe für die anbietenden Unternehmen und deren Fertigkeiten und Befähigungen entwickelt, die in Form eines ipv®-Zertifikats konsequenter Prüfung unterzogen werden.
Die Zertifizierung als ipv-Unternehmen beinhaltet alle drei Stufen des GEFMA-FM-Excellence Programms: Rechtsicherheit, Managementkompetenz und Integrale Prozessverantwortung (GEFMA-Richtlinien 710, 720 und 730). TÜV Rheinland Group als Zertifizierer dieser Befähigungsnachweise für FM-Unternehmen ist hier qualifizierter und bewährter Auditor.
ipv®-zertifizierte Unternehmen haben für alle FM-Bereiche einen umfassenden, ganzheitlichen FM-Ansatz – angefangen bei der Ideenentwicklung, Konzeption, Finanzierung und Planung über Ausführung der Arbeiten und Nutzung bis hin zum Umbau – für alle Projektabschnitte Prozesse definiert und umfangreiche Tools entwickelt. So sind diese Unternehmen in der Lage, Verantwortung nicht nur für die einzelnen Sekundärprozesse, sondern vor allem für das Kerngeschäft der Kunden zu übernehmen.
Für den Kunden bedeutet die Übernahme der systemischen Gesamtverantwortung ein hohes Maß an Entlastung und Unterstützung bei der Konzentration auf seine Kernkompetenzen. Der System-Dienstleister rückt ganz nahe an den Kunden heran und unterstützt ihn bei der Erfüllung seiner Primäraufgaben und liefert mit Qualitätsverbesserung und Kostenoptimierung so einen direkten Ergebnisbeitrag im Kerngeschäft. Ein hohes Maß an Flexibilität, Qualitätsorientierung, Erfahrung und Branchen-Know-how sowie profunde Prozesskenntnisse und die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden vor Ort sind dabei die Eckpfeiler der System-Dienstleistung, die im ipv®-Zertifikat nachgewiesen wird.
Um eine solche systemische FM-Leistung auch für die öffentliche Hand wirksam umsetzen zu können, bedarf es erprobter Werkzeuge zum einen für die Ausschreibung und Vertragsbeziehung mit dem Dienstleister (siehe oben GEFMA-Ausschreibungsleitfaden 961). Zum anderen muss der Auftraggeber in die Lage versetzt werden, den Dienstleister in einer solchen komplexen Arbeitsteilung auch effizient kontrollieren und steuern zu können. Auch hierfür liefert der GEFMA-AK ipv die Werkzeuge und den Erfahrungstransfer in Form der B.I.L.D.-Methode, die im Ausschreibungsleitfaden beschreiben wird.
Nach ipv® (Integrale Prozess Verantwortung) zertifizierte Unternehmen beweisen in Qualifizierungsauditis, dass sie in der Lage sind, komplexe, systemische Dienstleistungen zu erbringen und für die FM-Leistungen an einen Kunden ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen. Ziel des Kunden ist es schließlich, mit möglichst geringem, sicher kalkulierbarem Aufwand eine größtmögliche Unterstützungsleistung für das eigene Kerngeschäft zu erreichen. Diese Anforderung kann mit dem klassischen Facility Management, einer Aneinanderreihung von Einzelmaßnahmen aus einem umfassenden Leistungsverzeichnis, nur bedingt erfüllt werden. Die Nutzung von Synergien, die laufende Beratung und der Erfahrungstransfer sowie die permanente Optimierung und Ausrichtung der Einzelmaßnahmen auf den Zielkorridor sind dabei die zentralen Forderungen der FM-Verantwortlichen bei Unternehmen und öffentlichen Institutionen.