Planung und Durchführung:
VMware Global, Inc.
Zweigniederlassung Deutschland
Freisinger Straße 3
85716 Unterschleißheim
Web: www.vmware.com
Kontakt: Nicola Witte
Tel.: 089/37 06-172 60
E-Mail: nwitte@vmware.com
Die GFO (Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe) ist ein Verbund sozial-karitativer Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Dazu gehören über 30 Einrichtungen mit mehr als 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das in Bonn am St.-Marien-Hospital gelegene GFO-Rechenzentrum ist zuständig für den gesamten Systembetrieb des St.-Marien-Hospitals sowie alle Altenhilfeeinrichtungen der GFO. Eine besondere Herausforderung für das IT-Personal der GFO: In kaum einem anderen Gebiet kann eine funktionierende IT-Infrastruktur so lebenswichtig sein wie im Gesundheits- und Pflegebereich. Die Menschen, die in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen der GFO betreut werden, sind auf das kontinuierliche Funktionieren der medizinischen Geräte und der IT angewiesen. Das GFO Rechenzentrum muss absolute Zuverlässigkeit der Systeme und Hochverfügbarkeit sämtlicher Anwendungen gewährleisten.
Leider kommt auch die GFO nicht ohne Einsparmaßnahmen aus. Vor allem bei Hardware, Wartung und Strom sollten die Ausgaben deutlich reduziert werden. Zum einen verschlang die Instandhaltung und Wartung der bestehenden, veralteten Hardware einen Betrag von rund 10.000 Euro jährlich. Zum anderen erforderte das Management der physikalischen Server auch einen enormen zeitlichen Aufwand seitens des IT-Personals. Der Platz im Rechenzentrum wurde immer enger, hinzu kamen jährliche Stromkosten von rund 13.000 Euro, davon entfielen ca. 40 Prozent allein auf die Kühlung der Server.
Trotz Sparvorgaben durfte zu keiner Zeit die Zuverlässigkeit und Hochverfügbarkeit der Systeme gefährdet sein. So einigte sich das GFO IT-Service-Team um Bereichsleiter Hans Peter Klaus recht schnell auf den einzig naheliegenden Schritt: die Virtualisierung. Neben einer erheblichen Reduzierung der Hardware-Bestände und einer daraus resultierenden Minimierung der Strom- und Kühlungskosten wird so auch das IT-Management zentralisiert und dadurch einfacher und kosteneffizienter.
Nach der Evaluierung mehrerer Anbieter fiel die Entscheidung mit einem klaren Votum für VMwares Virtualisierungsumgebung ESX Virtual Infrastructure 3 mit dem ESX Server 3.5. VMware ESX ist ein „Bare-Metal“-Hypervisor, der direkt auf den physischen Server aufsetzt und diesen in mehrere virtuelle Maschinen partitioniert, die gleichzeitig ausgeführt werden können und die physischen Ressourcen der zugrunde liegenden Server gemeinsam nutzen.
„Beim Vergleich verschiedener Virtualisierungsplattformen war uns schnell klar, dass nur die VMware-Lösung unsere Anforderungen erfüllt“, resümiert Hans Peter Klaus. Ausschlaggebend war auch, dass man bereits mit dem als „Notfallkonzept“ konzipierten VMware ESX Single Host gute Erfahrungen gemacht hatte. Dort waren in der Vergangenheit diverse Server für den Notfallbetrieb bei Ausfall des primären Rechenzentrums vorgehalten worden. „VMwares ESX Technologie ist weit verbreitet und bewährt – Sicherheit und Hochverfügbarkeit ist für unseren Bereich unabdingbar“, so Klaus weiter.
Im Frühjahr 2009 fiel schließlich der Startschuss: Cancom Deutschland, VMwares VIP Enterprise Premier Partner, betreute das Virtualisierungsprojekt vor Ort, lieferte Hardware und Lizenzen und implementierte die Virtual Center Infrastruktur zusammen mit den ESX Hosts.
Innerhalb von vier Wochen war das Projekt abgeschlossen. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen: Neben einer massiven Ersparnis bei den Strom- und Kühlungskosten fallen auch keine Kosten für neue Server mehr an. Statt 5.000 Euro Anschaffungskosten pro neuem Server kalkulieren zu müssen, wird lediglich ein virtueller Server aufgesetzt. Dies entlastet die Budgets massiv. Zusätzlich bringt das HP ProLiant Blade System nochmalige Einsparungen bei Strom und Kühlung und reduziert die Kosten für die Netzwerkkomponenten. Durch das Ausrangieren veralteter Hardware konnte 30 qm Platz im Rechenzentrum geschaffen werden.
Durch die Einführung der Virtualisierung beim GFO Rechenzentrum konnte die IT-Infrastruktur vereinfacht und nun wesentlich effizienter administriert werden.
Das IT-Service-Team plant für die nahe Zukunft auch den Einsatz einer Virtual Infrastructure in den anderen Krankenhäusern der GFO, um alte Server oder Server-Clients abzulösen.